Soloists in Residence

Christoph Begemann

BARITON 

"Hans Christoph Begemann ist einer der vielseitigsten und entdeckungfreudigsten deutschen Liedsänger der Gegenwart. Für seine Einspielungen der Lieder von Franz Schubert, Hans Pfitzner, Erwin Schulhoff und Wolfgang Rihm erhielt er Preise der deutschen Schallplattenkritik und den choc du mois von Classica France.

Der in Hamburg geborene Bariton war lange Jahre Ensemblemitglied im Staatstheater Darmstadt und sang u.a. an den Opernhäusern von Amsterdam und Helsinki, beim Lucerne Festival und beim Hong Kong Arts Festival. In Solo-Partien der Passionen von J. S. Bach war Begemann u.a. im Wiener Musikverein, in der Münchner Philharmonie und der Thomaskirche Leipzig zu erleben.
 Auch G. Ph. Telemann spielt eine wichtige Rolle in seinem Repertoire: Begemann verkörperte in zahlreichen Aufführungen Telemanns Schulmeister und gastierte als Pimpinone am Mainzer Staatstheater. 

Mit UniChor und UniOrchester der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter der Leitung von Felix Koch war er als Solist in Orffs Carmina burana und in der Sea Symphony von Vaughan Williams zu hören (auch auf CD dokumentiert).

Hans Christoph Begemann ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Mainz und gibt zudem Meisterkurse an der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz. 

Hans Christoph Begemann ist einer der vielseitigsten und entdeckungfreudigsten deutschen Liedsänger der Gegenwart. Für seine Einspielungen der Lieder von Franz Schubert, Hans Pfitzner, Erwin Schulhoff und Wolfgang Rihm erhielt er Preise der deutschen Schallplattenkritik und den choc du mois von Classica France. 

Der in Hamburg geborene Bariton war lange Jahre Ensemblemitglied im Staatstheater Darmstadt und sang u.a. an den Opernhäusern von Amsterdam und Helsinki, beim Lucerne Festival und beim Hong Kong Arts Festival. In Solo-Partien der Passionen von J. S. Bach war Begemann u.a. im Wiener Musikverein, in der Münchner Philharmonie und der Thomaskirche Leipzig zu erleben.
 Auch G. Ph. Telemann spielt eine wichtige Rolle in seinem Repertoire: Begemann verkörperte in zahlreichen Aufführungen Telemanns Schulmeister und gastierte als Pimpinone am Mainzer Staatstheater. 

Mit UniChor und UniOrchester der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter der Leitung von Felix Koch war er als Solist in Orffs Carmina burana und in der Sea Symphony von Vaughan Williams zu hören (auch auf CD dokumentiert). 

Hans Christoph Begemann ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Mainz und gibt zudem Meisterkurse an der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz. 

Klaus Mertens

BASSBARITON 

 

"Seit mehr als vier Jahrzehnten ist der Bassbariton Klaus Mertens eine prägende Kraft – vor allem für die Szene der Alten Musik. Doch reichen die Hochachtung, der er sich errungen und bewahrt hat, und die Würdigungen der Kritik umfassend über das gesamte Repertoire seiner zahlreichen Konzerte und der mehr als 200 CD-Aufnahmen von der frühen Renaissance bis zur zeitgenössischen Avantgarde: Sein Vortrag wird gepriesen als „wunderbar schlank, klar deklamierend“, „überirdisch strahlend“ und er als „exzellenter Meister seines Fachs“.
Die Möglichkeiten seiner Stimme in Verbindung mit dem stets wachen Bewusstsein, „Medium“ zu sein im authentischen Nach-Schöpfen, machen ihn zu einem herausragenden Interpreten.
Einen großen Stellenwert in seiner künstlerischen Arbeit nimmt dabei die Alte Musik ein, für die ihn seine „natürliche barocke Rhetorik“ über Repertoiregrenzen und Nationalstile hinweg auszeichnet.
Ein Alleinstellungsmerkmal seiner Karriere ist dabei gewiss seine Mitwirkung bei der Gesamtaufnahme der Werke von Johann Sebastian Bach, flankiert von Konzertaufführungen weltweit: Es ist einmalig in der Tonträgergeschichte, dass in einer integralen Einspielung ein Sänger alle Partien seines Faches singt. Dies gilt ebenso für die wenig später erstellte Gesamteinspielung der Werke von Dietrich Buxtehude – beide Produktionen mit Amsterdam Baroque Orchestra & Choir unter der Leitung von Ton Koopman, mit dem Mertens seit über 40 Jahren eine enge Freundschaft verbindet.
 Neben Koopman hat Mertens mit vielen bedeutenden Dirigenten der Alten Musik in historisch informierter Aufführungspraxis zusammengearbeitet (Brüggen, Herreweghe, Harnoncourt, Kuijken, Leonhardt, Haselböck uvm.), ebenso weltweit mit namhaften Dirigenten moderner Orchester (u.a. Blomstedt, Nagano, de Waart, Norrington, Bertini), und er ist bei internationalen Festivals regelmäßig zu Gast.
 In seinen eigenen CD- und Konzertprojekten, die er auch forschend begleitet, ist es Mertens grundsätzlich ein Anliegen, wertvolle wiederzuentdeckende Werke zum Erklingen zu bringen.
 Neben oratorischen Werken widmet er sich mit Leidenschaft auch dem Liedgesang von der Renaissance (Monteverdi, Lautenlieder) über Klassik und Romantik (Schubert, Schoeck) bis hin zu zeitgenössischen Komponisten, die auch Werke eigens für ihn schreiben.
 In Anerkennung seiner Leistungen als Interpret barocker Vokalmusik hat Klaus Mertens 2016 den Telemann-Preis der Stadt Magdeburg erhalten; 2019 wurde ihm als „der ideale Vermittler für Bachs Kantaten- und Passionstexte“ die Bach-Medaille der Stadt Leipzig verliehen.

Elisabeth Scholl

SOPRAN

Elisabeth Scholl begann ihre musikalische Laufbahn im Chor der Kiedricher Chorbuben und studierte nach dem Abitur zunächst Musikwissenschaft und Anglistik. Ihre bei Prof. Eduard Wollitz begonnene Gesangsausbildung ergänzte sie danach durch ein Studium der Alten Musik und historischer Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis (u.a. bei René Jacobs). Dort wurde Ihr Interesse an der Beschäftigung mit unveröffentlichten Musikhandschriften geweckt, die sie mit großer Begeisterung in Bibliotheken aufspürt, abschreibt und aufführt. Zahlreiche CD-Aufnahmen vom Frühbarock bis zur Romantik belegen ihre stilistische Vielseitigkeit.
Elisabeth Scholl ist bei vielen großen europäischen Festivals als Solistin eingeladen (Schleswig-Holstein Musik-Festival, Rheingau Musik Festival, Lufthansa Festival London, Festwochen Luzern, Festival van Vlaanderen, Händel-Festspiele in Halle, Göttingen und Karlsruhe, BBC Proms u.a.) und arbeitet mit Dirigenten wie René Jacobs, Jos van Immerseel, Frieder Bernius, Enoch zu Guttenberg, Bruno Weil, Nicholas McGegan, Sir Neville Marriner uvm. zusammen.
Neben ihrer Konzerttätigkeit gibt sie Liederabende und war u.a. am Aalto-Theater Essen (Gräfin in Mozarts Figaro, Caio in Vivaldis Ottone in villa), der Staatsoper Berlin (Haydn, Il mondo della luna) und der Vlaamse Opera in Gent (Mozart, Donna Elvira) als Gast engagiert.
Als Professorin für Barockgesang unterrichtete sie seit 2009 an der Hochschule für Musik in Nürnberg. Daneben hatte sie 2016-2017 einen Lehrauftrag an der HfM Weimar inne. Zum Sommersemester 2018 erhielt sie den Ruf auf eine Gesangsprofessur an der Hochschule für Musik Mainz.

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